Aktuelle Gefahren

Befahrbarkeit der Wupper und anderer Flüsse

Wegen der Gefahr von Treibgutansammlungen und Uferabbrüchen wurde die Wupper vom Wupperverband vorerst gesperrt. Gleiches gilt für die Wupper -Talsperre bei Radevormwald/Hückeswagen.

Aktuelle Informationen sind zu finden auf www.wupperverband.nrw.de oder direkt bei https://fluggs.wupperverband.de/v2p/web/fluggs/kanusport/untere-wupper

 

ACHTUNG:
Aufgrund der Hochwasserereignisse vom 14. Juli ist die Wupper derzeit nicht befahrbar. Solange die Schäden an der Wupper nicht absehbar sind, ist eine sichere Befahrung nicht möglich. Es befindet sich Treibgut auf der Wupper und Uferabbrüche sind noch jederzeit möglich!

 

Denkbar ist, dass ähnliche Regelungen auch für andere, von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Gewässer (Erft/Ahr) gelten.

Unabhängig davon, wie „pietätvoll“ eine Befahrung der betroffenen Abschnitte zum jetzigen Zeitpunkt betrachtet werden könnte, gilt:

Es ist in jedem Fall Vorsicht geboten und eine vorherige Information bei den Wasserverbänden oder Umweltbehörden  über die Befahrbarkeit unerlässlich.

Gefahrenstelle an der Ahr

Zwei aktuelle Gefahrenstellen wurden auf der Ahr festgestellt.

"Beim Befahren der Ahr im Abschnitt Dernau-Walporzheim (Fluss-Km 19 – 17 ) gibt es an der Eisenbahnbrücke in Höhe Marienthal eine massive jahreszeitliche Ansammlung von Hochwasser-Treibgut. Es ist nur ganz links möglich, diese Stelle zu umfahren. Umtragen nicht möglich, da dann die Eisenbahngleise überschritten werden müssten.

An der niedrigen Brücke an der Jugendherberge in Altenahr ( Fluss-Km 30,7) , die nicht unterfahren werden kann, sammelt sich ebenfalls oft viel Treibholz.

Fahrt, wie zu dieser Jahreszeit üblich, vorausschauend.

Information zum Paddelverbot auf dem Rhein bei Hochwasser

Liebe Paddlerinnen und Paddler,

Ich möchte anlässlich des aktuellen Hochwassers des Rheins im Bezirk 4 die Vereine darauf hinweisen, dass ab der Hochwassermarke II das Paddeln auf dem Rhein verboten ist.

Bitte weist Eure Mitpaddler darauf hin und seid bitte Vorbild in dieser Situation.

Aktuell sieht, hört und liest man leider zu viel über Paddler auf dem Rhein trotz Verbot.

Die Verkehrsvorschriften für den Rhein findet ihr in der Rheinschifffahrtspolizeiverordnung, abrufbar hier. Die schifffahrtspolizeilichen Regelungen bei Hochwasser enthält §10.01. Für Kanuten bleibt eigentlich nur eine Regelung übrig (vgl. § 10.01 Zif. 1 Buchst. a + e, Zif. 2): über Hochwassermarke II ist die Schifffahrt verboten. Welcher Richtpegel für welchen Streckenabschnitt gilt enthält §10.01 Zif. 3.

Sollten Rückfragen bestehen, meldet Euch gern bei mir oder direkt beim Hochwasserschutz.

Viele Grüße Elke Forstmann Bezirkswanderwartin

Dauerhafte Gefahrenstelle auf dem Rhein an der Leverkusener Autobahnbrücke

Durch die Baumaßnahmen zur Verbreiterung und Erneuerung der BAB1-Brücke (Rhein-Km 701,5)  wurde links- wie rechtsrheinisch das Ufer bis an die Brückenpfeiler aufgeschüttet. Davor wurde jeweils ein Reihe von ca. 14 Festmacher-Säulen in den Flussgrund getrieben für die schwimmenden Geräte und Material-Leichter zum Brückenschlag.

Dadurch wurde das Fluss-Querprofil erheblich eingeengt! Besonders bei HW, wie in den letzte Tagen, presst sich jetzt also die gesamte Wassermenge nicht mehr links und rechts an den Pfeilerfundamenten vorbei, sondern durch den Engpass. Wegen der Säulen muss auch noch Abstand zur Blockschüttung der künstlichen Ufer gehalten werden. Dadurch entsteht ein starker Düseneffekt, am Ausgang hinter der Brücke steht phasenweise eine feste Welle von ca. 1m Höhe.

Dieser Abschnitt ist bergwärts daher nur sehr schwer passierbar, talwärts sollte er nicht zusammen mit der Berufsschifffahrt genommen werden.

Mit dem Kreuzen der Baustellen-Schifffahrt muss gerechnet werden. Ein Umtragen ist nur linksrheinisch und dort auch nur unter großen Umwegen möglich.

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