Nachrufe

Nachruf Wolfgang Koch

Die Faltbootfreunde Brühl trauern um ihr Ehrenmitglied

Wolfgang Koch

Er verstarb in der Nacht zum 06. Juli im Alter von 80 Jahren. Wolfgang fuhr in seiner Jugend Wildwasserrennsport. Nach der Rennsportzeit war er weiterhin aktiv im Wildwasser und im Wandersport unterwegs. Er bekleidete viele Ämter wie Sportwart und in den letzten Jahrzenten das Amt des 1. Vorsitzenden.

Unter seiner Regie wurden unter anderem Boote, Anhänger und Fahrzeuge angeschafft sowie der Rennsport ausgebaut. In den 80er Jahren zeichnete er sich für den Bau unseres Bootshauses verantwortlich. Der Verein war sein Leben, das Bootshaus sein zweites Zuhause.

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung wird gehalten am Freitag, dem 26. Juli 2019, um 10:00 Uhr auf dem Friedhof in Weilerswist-Lommersum.

Faltbootfreunde Brühl e.V. Der Vorstand Brühl, im Juli 2019

Nachruf - Der Wildwasserrennsport trauert um Kurt Pirk

Viele Jahre hing sein Kölsches Herz am Wildwasserrennsport.

Gemeinsam mit Jakob Ackermann hat Kurt sich intensiv um den D-Kader im Kanu-Verband NRW gekümmert. Vielen sind sicher noch die zahlreichen Wildwasser-Lehrgänge in guter Erinnerung, die in die Alpen, aber auch in die Pyrenäen nach Sort in Spanien gingen.

1988 betreute er die Junioren Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Sort/Spanien. Auch mit der Wildwasser-Nationalmannschaft der Damen und Herren war er unterwegs. Mehrere Jahre hatte er das Amt des DKV Kampfrichter Obmanns inne. Trotz eines Schlaganfalls vor etlichen Jahren blieb er dem Wildwasser Rennsport eng verbunden und hat mit seiner Monika eine Reihe von Jahren bei den Deutschen Meisterschaften die Bootsvermessung durchgeführt.

Bei vielen vom KSK Team Köln in Haiming und Sterzing ausgerichteten Deutschen Meisterschaften hat Kurt in der Organisation mit gewirkt. Kurt war Mitglied bei den Kanu Sportfreunde Köln und Ehrenmitglied im Kanu Club Zugvogel Köln.

Am 5.September 2018 verstarb Kurt im Alter von 76 Jahren.

Wir erinnern uns gerne an schöne gemeinsame Zeiten und Fahrten.

Ben Verhoef
Vizepräsident Kanu-Verband NRW

 

Nachruf Ernst Kaeufer

anzeige ersnt kaeuferEine Kölner Legende hat uns verlassen

Ich habe Ernst Kaeufer vor ca. 20 Jahren bei einem seiner zahlreichen Vorträge persönlich kennengelernt. Seine mit viel Enthusiasmus vorgetragenen Berichte über den Paddelsport,  haben mich von der weiten Welt träumen lassen. Ich habe ihn auch als aktiven Kanusportler bei Kanutouren mit einer seiner Töchter auf der Ardéche getroffen. Nachdem ich seinen Film " Monschau 100" gesehen habe, ist mein Respekt vor seinen sportlichen Leistungen noch mehr gestiegen. Aber auch nachdem er vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Kanusport Abschied nehmen musste, hat er uns häufig vom Rodenkirchener Rheinufer freundlich zugewinkt oder sich mit uns zum Abschluss unserer Kanutouren  noch zu einem Schwätzchen an der Rodenkirchener Brücke getroffen.

„Ernst Kaeufer ist ein "Alpen-Eskimo". Diese Bezeichnung wurde kühnen Paddlern verliehen, die bevorzugt faltbare Eskimokajaks für ihre Wildflussabenteuer in den 1950er Jahren verwendeten. Mit diesen fragilen Booten eroberte der "lange Ernst", wie er von vielen genannt wurde, mit seinen Kajakfreunden rauschende Wildbäche. Selbst heute noch wird auf Wildwasserportalen im Internet auf Ernst Kaeufers Erstbefahrungen verwiesen. Um ihn herum entstand das "Kölner Eskimokajaklager", in welchem die Faltkajaks mühsam, aber mit viel Enthusiasmus selbst gebaut wurden ...“
Zitat aus: Steffen Kiesner-Barth (hrsg) Ernst Kaeufer, Mein Kajakleben - Texte und Fotos einer Kölner Faltbootlegende.

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