Unterstützung der Paddler des Bezirk 4 Kanu NRW bei der Clean-up-Tour 2019 von Stephan Horch

Stephan Horch aus Winningen/Mosel, der das Clean River Projekt e.V. gegründet hat und schon einmal den Rhein hinunter bis Rotterdam in diesem Rahmen gepaddelt ist, suchte Mitpaddler für seine Clean-up Tour 2019. Er möchte von Koblenz nach Berlin paddeln, aber nicht allein und sondern mit engagierter Paddel-Begleitung.

Der Ökobeauftragte des Bezirk 4 KV NRW Ottmar Hartwig und die Vorsitzende des Bezirks Gabriele Koch haben sich dem Anliegen angenommen. Am Morgen des 11. August fanden sich so 20 Paddler*innen aus dem Bezirk 4 beim KC Unkel ein. (KC Zugvogel, Paddel-Club Köln, Post SV Bonn, KC Pirat Bergheim). Sie begleiteten Stefan Horch von Unkel über Bonn (Mittagessen mit Nudelsalat und Würstchen beim Post SV Bonn) bis nach Köln zu KC Grün-Gelb. Hier durften Stephan uns seine Landbegleitung Franziska Braunschädel auf dem Vereinsgelände übernachten.

Am nächsten Tag haben einige Paddler beim Clean-up-Event in Köln unterhalb der Rhein-Terrassen in Köln teilgenommen. Besonders erschreckend war dabei, welche Unmengen an Zigarettenstummeln sich am Ufer fanden! Am 13.8. ging die Paddeltour weiter gute 60 km nach Düsseldorf. Stephan wurde wieder, erst nur von Nikolaus Koch (Post SV Bonn), dann ab Leverkusen auch von Ingo Sommer vom VKL begleitet. Kurz vor Leverkusen wurden die drei von einer Paddlerdelegation des VKL Leverkusen auf dem Wasser schon empfangen und begleitet. Am Leverkusener Bootshaus hatte Ottmar Hartwig seinen Lumbricus Umweltbus vorgefahren und über die Probleme von Microplasik in den Gewässern referiert - und für ein zweites Frühstück gesorgt. Auch die Kölner Presse hatte Ottmar nach Leverkusen locken können. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/mit-dem-kajak-von-koblenz-nach-berlin-umweltschuetzer-macht-station-in-leverkusen-33005594?dmcid=sm_em . Am Vortag war schon eine große Gruppe der Leverkusener Vereinsmitglieder auf Müllsuche am Rheinufer gewesen und hatten große Mengen an Unrat sichergestellt, welche dann von der Müllabfuhr extra abgeholt werden musste.

Warum wir Paddler uns so engagieren! Die Gewässer sind unsere Sportstätten! Wer das Projekt weiterverfolgen möchte, hier gibt es einen täglichen Block: http://cleanriverproject.de/category/cleanuptour2019/