Kurzmeldungen

Rückblick Bezirkstag 2020

Bezirkstag 2020 in KölnDer diesjährige Bezirkstag fand bei den Wassersportfreunden 31 in Köln statt. Etwa 30 Personen waren aus den Vereinen im Bezirk 4 gekommen. Um kurz nach 14:00 Uhr eröffnete die Bezirksvorsitzende Gabriele Koch die Sitzung. Sie dankte Günther Bethge für die Gastfreundschaft des Vereins und freute sich, dass Christoph Schog, Vizepräsident des Kanu-Verbandes NRW anwesend war. Gabi Kohler stellte sich als neue Beauftragte für Geschlechtergerechtigkeit, Vielfalt und Chancengleichheit vor und erläuterte mit grafischer Unterstützung ihren Arbeitsansatz. Ebenso wurde aus dem Bezirk und der Bezirksjugend berichtet. Anschließend wurde die Kasse vorgestellt und die Kassenprüfer stellten ihren Bericht vor. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Der bisherige Kassenwart, Stefan, stellte sich aus privaten Gründen nicht erneut zur Wahl. Hierfür konnte Alexandra Knorr als Nachfolgerin gefunden werden, die nach einer kurzen Vorstellung einstimmig gewählt wurde. Ebenfalls trat Martin Georg aus privaten Gründen von seinem Amt als Wanderwart zurück. Hierfür konnte Elke Forstmann vom KKM gewonnen werden, die jedoch nicht anwesend sein konnte. Sie wurde daher in Abwesenheit gewählt.

Bezirkstag 18.01.2020 suche nach geeignetem Bootshaus/Tagung

Gefunden: die Bezirkstage finden beim WSF 31 e.V. Köln in Rodenkirchen, Uferstrasse 49 d statt , Beginn um14:00 Uhr

Suchen Verein mit Bootshaus als Gastgeber des Bezirkstages 2020 am 18.01.2020!
Bitte bei Gabriele Koch melden Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Achtung, Bäume in der Agger!!!

Die Bäume sind weg! Danke an denjenigen, der sie herausgezogen hat - also freie Fahrt auf der Agger (23.11.2019)

Achtung: Doppelbaum in der Agger 2-3 km unterhalb von Overath. Baumkronen rechte Uferseite. Ausstieg rechts vorher möglich, wegen der z.Z. starken Strömung nur für erfahrene Kanuten! Aggerverband ist informiert. Wenn die Bäume raus sind, gebe ich dies hier bekannt.
Danke an Horst vom KC Delphin für die Meldung heute früh!

Unterstützung der Paddler des Bezirk 4 Kanu NRW bei der Clean-up-Tour 2019 von Stephan Horch

Stephan Horch aus Winningen/Mosel, der das Clean River Projekt e.V. gegründet hat und schon einmal den Rhein hinunter bis Rotterdam in diesem Rahmen gepaddelt ist, suchte Mitpaddler für seine Clean-up Tour 2019. Er möchte von Koblenz nach Berlin paddeln, aber nicht allein und sondern mit engagierter Paddel-Begleitung.

Der Ökobeauftragte des Bezirk 4 KV NRW Ottmar Hartwig und die Vorsitzende des Bezirks Gabriele Koch haben sich dem Anliegen angenommen. Am Morgen des 11. August fanden sich so 20 Paddler*innen aus dem Bezirk 4 beim KC Unkel ein. (KC Zugvogel, Paddel-Club Köln, Post SV Bonn, KC Pirat Bergheim). Sie begleiteten Stefan Horch von Unkel über Bonn (Mittagessen mit Nudelsalat und Würstchen beim Post SV Bonn) bis nach Köln zu KC Grün-Gelb. Hier durften Stephan uns seine Landbegleitung Franziska Braunschädel auf dem Vereinsgelände übernachten.

Am nächsten Tag haben einige Paddler beim Clean-up-Event in Köln unterhalb der Rhein-Terrassen in Köln teilgenommen. Besonders erschreckend war dabei, welche Unmengen an Zigarettenstummeln sich am Ufer fanden! Am 13.8. ging die Paddeltour weiter gute 60 km nach Düsseldorf. Stephan wurde wieder, erst nur von Nikolaus Koch (Post SV Bonn), dann ab Leverkusen auch von Ingo Sommer vom VKL begleitet. Kurz vor Leverkusen wurden die drei von einer Paddlerdelegation des VKL Leverkusen auf dem Wasser schon empfangen und begleitet. Am Leverkusener Bootshaus hatte Ottmar Hartwig seinen Lumbricus Umweltbus vorgefahren und über die Probleme von Microplasik in den Gewässern referiert - und für ein zweites Frühstück gesorgt. Auch die Kölner Presse hatte Ottmar nach Leverkusen locken können. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/mit-dem-kajak-von-koblenz-nach-berlin-umweltschuetzer-macht-station-in-leverkusen-33005594?dmcid=sm_em . Am Vortag war schon eine große Gruppe der Leverkusener Vereinsmitglieder auf Müllsuche am Rheinufer gewesen und hatten große Mengen an Unrat sichergestellt, welche dann von der Müllabfuhr extra abgeholt werden musste.

Warum wir Paddler uns so engagieren! Die Gewässer sind unsere Sportstätten! Wer das Projekt weiterverfolgen möchte, hier gibt es einen täglichen Block: http://cleanriverproject.de/category/cleanuptour2019/

 

Bericht zur Ökoschulung vom 26.01.2019

 

 "Am 26. Januar fand die alljährliche Ökoschulung des Bezirks 4 statt, diesmal im Wissenshaus Wanderfische in Siegburg. Schwerpunktthema war dazu passend "Naturschutz, Kanu- und Angelsport - ein Konfliktfeld?".  Über 20 Paddler- und Paddlerin aus der Region bis hinunter nach Württemberg nahmen an der sehr interessanten Schulung teil.

Nach einer Einführung zu den goldenen Regeln des umweltgerechten Paddelns von unserem Umweltbeauftragten Ottmar Hartwig, brachte uns ein Dozent der Sporthochschule Köln die Regelungen des Kanu- und Angelsports näher. Während der Mittagspause mit leckerem Catering vom benachbarten Kanuverein Siegburg war Gelegenheit, sich die sehr interessante Ausstellung über Wanderfische anzusehen.
Frisch gestärkt konnten wir bei einer Exkursion die Fischzählanlage am Wehr Buisdorf besichtigen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung Wasserlauf NRW berichteten anschaulich aus ihrer Arbeit im Winter, wo jeder Wanderfisch, der durch die Zählanlage schwimmt, gemessen, fotografiert und gewogen wird, bevor er in den Oberlauf der Sieg gesetzt wird. Diese Arbeit wird von November bis Januar jeden Tag gemacht, egal ob es regnet oder schneit. Respekt für die Angler, die sich in ihrer Freizeit so engagiert dafür einsetzen, dass die Wanderfische wie Lachs, Maifisch oder Meerneunauge wieder in der Sieg heimisch werden! (Weitere Infos auf: http://www.wasserlauf-nrw.de/)

Anschließend war ein World Café an der Reihe: abwechselnd versetzten wir uns als Tischgruppen in die Rollen von passionierten Vogelbeobachtern, Anglern und Paddlern und konnten so schnell feststellen, dass alle drei Gruppen viele Gemeinsamkeiten haben: jede sucht Ruhe, Erholung und Frieden in der Natur. und fühlt sich schnell durch andere Gruppen gestört. Angler zahlen teils erhebliche Pachtbeträge, um als Verein ihren Angelsport an einem Flussabschnitt ausüben zu dürfen. Allgemeines Fazit war: Mit gegenseitiger Rücksichtsnahme ist sicherlich eine friedliche Koexistenz von Naturschutz, Kanu- und Angelsport möglich.
Schließlich haben alle drei Gruppen das gleiche Interesse, das Ökosystem Fließgewässer zu schützen!"