Kurzmeldungen

Nachruf - Der Wildwasserrennsport trauert um Kurt Pirk

Viele Jahre hing sein Kölsches Herz am Wildwasserrennsport.

Gemeinsam mit Jakob Ackermann hat Kurt sich intensiv um den D-Kader im Kanu-Verband NRW gekümmert. Vielen sind sicher noch die zahlreichen Wildwasser-Lehrgänge in guter Erinnerung, die in die Alpen, aber auch in die Pyrenäen nach Sort in Spanien gingen.

1988 betreute er die Junioren Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Sort/Spanien. Auch mit der Wildwasser-Nationalmannschaft der Damen und Herren war er unterwegs. Mehrere Jahre hatte er das Amt des DKV Kampfrichter Obmanns inne. Trotz eines Schlaganfalls vor etlichen Jahren blieb er dem Wildwasser Rennsport eng verbunden und hat mit seiner Monika eine Reihe von Jahren bei den Deutschen Meisterschaften die Bootsvermessung durchgeführt.

Bei vielen vom KSK Team Köln in Haiming und Sterzing ausgerichteten Deutschen Meisterschaften hat Kurt in der Organisation mit gewirkt. Kurt war Mitglied bei den Kanu Sportfreunde Köln und Ehrenmitglied im Kanu Club Zugvogel Köln.

Am 5.September 2018 verstarb Kurt im Alter von 76 Jahren.

Wir erinnern uns gerne an schöne gemeinsame Zeiten und Fahrten.

Ben Verhoef
Vizepräsident Kanu-Verband NRW

 

Fördertopf 2018 Bezirk 4 e.V.

Liebe Freunde des Kanusports,

der Bezirk 4 e.V. lobt für das Jahr 2018 wieder einen Fördertopf in Höhe von 3000,- € aus, welcher an die Mitgliedsvereine ausgegeben wird. Pro Verein können maximal 500,- € ausgezahlt werden. Gefördert werden die Vereine, die das beste Konzept für eine Maßnahme zur Mitgliedergewinnung und/oder -pflege präsentieren und in 2018 durchführen.

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Bezirkswanderung rund um Kirmutscheid

Ein Stück naturbelassene Eifel, Kirchen, Kapellen und Fachwerkhäuser, diesem Aufruf von Peter waren 9 Leute gefolgt. Das Wandergebiet liegt zwischen Müsch und Adenau.

Start am Trierbach, den wir heute bei dem gutem Wasserstand auch hätten paddeln können. Auf dem Weg zum Wenigbach erreichten wir zuerst den Aussichtspunkt "Dörferblick", ein schöner Rundblick auf die umliegenden Dörfer, Burgen und Berge. Entlang des Rossbachs gelangten wir nach Barweiler, ein Wallfahrtsort zur " Muttergottes mit der Lilie". Im Tal des Wirftbaches gelangten wir zur Barweiler Mühle. Als Getreidemühle bis 1974 in Betrieb. Entlang des Wirftbaches wieder zurück zum Ausgangspunkt der Kirche in Kirmutscheid bei strahlendem Sonnenschein.

Ein schöner Wanderweg durch Wiesen und Wälder, in der Nähe immer ein plätschernder Bach, gerade richtig für Kanuten. Nicht zu anspruchsvolle Steigungen, 15 km lang. Dauer 5 Stunden. Ein erlebnisreicher Tag.

Peter Meyer

Nachruf Ernst Kaeufer

anzeige ersnt kaeuferEine Kölner Legende hat uns verlassen

Ich habe Ernst Kaeufer vor ca. 20 Jahren bei einem seiner zahlreichen Vorträge persönlich kennengelernt. Seine mit viel Enthusiasmus vorgetragenen Berichte über den Paddelsport,  haben mich von der weiten Welt träumen lassen. Ich habe ihn auch als aktiven Kanusportler bei Kanutouren mit einer seiner Töchter auf der Ardéche getroffen. Nachdem ich seinen Film " Monschau 100" gesehen habe, ist mein Respekt vor seinen sportlichen Leistungen noch mehr gestiegen. Aber auch nachdem er vor einigen Jahren aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Kanusport Abschied nehmen musste, hat er uns häufig vom Rodenkirchener Rheinufer freundlich zugewinkt oder sich mit uns zum Abschluss unserer Kanutouren  noch zu einem Schwätzchen an der Rodenkirchener Brücke getroffen.

„Ernst Kaeufer ist ein "Alpen-Eskimo". Diese Bezeichnung wurde kühnen Paddlern verliehen, die bevorzugt faltbare Eskimokajaks für ihre Wildflussabenteuer in den 1950er Jahren verwendeten. Mit diesen fragilen Booten eroberte der "lange Ernst", wie er von vielen genannt wurde, mit seinen Kajakfreunden rauschende Wildbäche. Selbst heute noch wird auf Wildwasserportalen im Internet auf Ernst Kaeufers Erstbefahrungen verwiesen. Um ihn herum entstand das "Kölner Eskimokajaklager", in welchem die Faltkajaks mühsam, aber mit viel Enthusiasmus selbst gebaut wurden ...“
Zitat aus: Steffen Kiesner-Barth (hrsg) Ernst Kaeufer, Mein Kajakleben - Texte und Fotos einer Kölner Faltbootlegende.

Nachruf Gisela Oertel

Liebe Bezirksmitglieder,
mit Trauer haben wir vom Tod von Gisela Oertel erfahren. Gisela war im Bezirk 4 einige Jahre bis 2004 Bezirkskassiererin. Sie hat wesentlich an den Bezirksfrauenfahrten mitgewirkt und mit ihrem Mann Wolfgang viele Flussbeschreibungen in Europa geschrieben oder aktualisiert. Wir werden die Erinnerung an sie immer behalten.
der Bezirksvorstand